Netzwerktreffen Wolfsburg

Heute abend, am 20.11.2017 fand im architektonisch atemberaubenden Alvar-Aalto-Kulturhaus zu Wolfsburg das mittlerweile dritte Wolfsburger Netzwerktreffen statt. Unter Leitung der Initiatorin Frau Birgit Maaß trafen sich Berufene, Interessierte, kundige Multiplikatoren und findige Praktiker, um die weitere Strategie des ehrenamtlichen Bürgerengagements in WOB zu planen.

 Referenten waren unter anderem Herr Marx, der bereits seit 2015 in Eigeninitiative das Ehrenamts-Portal „Wir für Braunschweig“ betreibt, und sein erfolgreiches Konzept gerne auch auf Wolfsburg erweitern will. Er schilderte – nicht ohne ein gewisses Augenzwinkern – seine damalige Guerilla-Taktik, gemäß der er die über 1700 gemeinnützigen Braunschweiger Vereine zunächst in sein Katalogsystem aufnahm, und erst hinterher anfragte, ob sie mit einer Veröffentlichung einverstanden seien. Den ebenso symp- wie charismatischen Matthias Marx kenne ich bereits aus einem früheren Treffen: damals gab er mir die wertvollen Fingerzeige zur Tätigkeit des Braunschweiger Bürgerkolleg, wo ich in den letzten Monaten bereits einige Fortbildungen zur Arbeit im Ehrenamt absolvieren konnte.

Natürlich freute ich mich auch ganz besonders, die Schirmherrin des Netzwerks WOB kennenzulernen: Frau Birgit Maaß, Initiatorin und Leiterin der Koordinierungsstelle Bürgerengagement und somit auch der besagten Veranstaltungsreihe stellte in einer der drei spontanen Birds-of-a-feather-Diskussionsgruppen die produktive und provokative Frage, wie es weitergeht, wie das wichtige „Ideal Ehrenamt“ effektiv kommuniziert, beworben und bewältigt werden kann, neben und nicht anstatt von Beruf, Familie und Freizeit.

Besonders hervorzuheben ist in diesem Rahmen auch die hervorragende Zusammenarbeit der Wolfsburger Volkshochschule, mit dem Netzwerk Ehrenamt: Die VHS bietet regelmäßig ermäßigte oder kostenfreie Schulungen spezifisch zum Themenkreis Ehrenamt an, und will diesen Bereich noch weiter ausbauen. Die ursprünglich geplante Referentin fiel leider aus gesundheitlichen Gründen aus, aber dank der kompetenten und sympathischen pädagogischen Mitarbeiterin Susanne Hotop konnte die hiesige, unterstützende VHS-Arbeit trotzdem gebührend dargestellt werden.

Es sieht also alles danach aus, als könne ich als Neu-Wolfswhopperburger auch bald den einen oder anderen Kurs in der hiesigen VHS absolvieren, anstatt immer wieder in mein gutes altes Heimatdorf Braunschweig pilgern zu müssen.

Fazit: Ein gelungener, lehrreicher Abend in gediegenem Ambiente. Ich habe einige Anregungen für unsere Hilfeleistungsbörse gewonnen, hochkarätigen Oratoren gelauscht, und last, but not least, endlich dieses zeitlos-atemberaubende Architektonische Meisterwerk Alvar Aaltos aus der Nähe und von innen erleben dürfen.

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